Noch während des Einsatzes in Geislautern kam ein Anruf vom Forellenhof in Niedersalbach, dort wäre ein Graureiher mit vermeidlichem Flügelbruch. Nachdem der Einsatz in Geislautern abgeschlossen war wurde sofort die Örtlichkeit angefahren, mehrere Angler waren auf dem Forellenhof am Angeln, aber nur einer der Angler sorgte sich um den Graureiher. Und versuche wohl seit 09 Uhr jemand zu erreichen, der helfen kann, und kam dann wieder mal über Umwege zur Tierrettung Saarland.
Vor Ort war dann ein noch sehr aktiver Graureiher zu sehen mit gesicherten Frakturzeichen. Nachdem der Graureiher gesichert war, offenbarte sich das ganze Dilemma, eine offene Fraktur im Humerus (Oberarm) zusätzlich noch gesplittert. Leider musste ich den Graureiher zur Erlösung ins Kleintiercentrum nach Köllerbach fahren. Beim Ausladen bekam ich dann noch einmal kräftig den Schabel richtung meiner Augen zu spüren (ich predige immer zieht Schutzbrillen bei Graureihern an, und trage selbst keine) daruch erlitt ich 3 Schnittwunden, und mit ganz viel Glück wurde das Auge nicht getroffen.
Es ist davon auszugehen das der Vogel sich durch die permanente Knallerei irgendwie verflogen hat und irgendwo hängen geblieben ist und sich dadurch die Fraktur zugezogen hat. Anders ist solch eine Verletzung nicht zu erklären.

Silvester Opfer I

 

 

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